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Projekte

Gospodi pomiluj


Primo Agosto

Erster August 2010, S. Bernardino
* Chor viril Lumnezia
* Chor viril Ligia Grischa




Requiem in d-Moll von Luigi Cherubini

Konzertdaten und Aufführungsorte:
* Samstag, 24. April 2010, Tonhalle Turitg
* Sonntag, 25. Aprill 2010, Pfarrkirche S. Martin in Chur




Il canto della creature

Die wohl bekannteste Dichtung des heiligen Franz ist der „Sonnengesang“, oder „Il cantico delle creature“. In diesen Worten liegt keimhaft angelegt ein ganzer Lebenslauf des Menschen im Einklange mit der Natur. Dabei öffnet Franz v. Assisi seinen Mitmenschen alle Sinne zur wachen Aufnahme des Naturgeschehens. Vom allmächtigen Schöpfer ausgehend lobt er alle Wesen, Sonne, Mond und Sterne, die Elemente, die Liebe zum Mitmenschen, den Tod.
Mit der Dichterin Rose Aggeler aus St.Gallen komponierte Peter Appenzeller (Dirigent des Chor viril „Ligia Grischa“) ein Werk, das diesem „Sonnengesang“ im Aufbau folgt und in feinen Stufen die Entwicklung des Kindes im Spiegel des Naturgeschehens dichterisch und musikalisch darstellt. Begleitet von 8 Instrumentalisten (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott,
2 Violinen, Viola und Cello) besingen die kleineren Kinder die Erde mit der Pflanzenwelt, die Vögel und übrige Tiere. Kinder ab ca. 10 Jahren singen von den Elementen Luft, Wasser und Feuer. Ältere Kinder singen von den Sternen, dann folgt ein Pilgerzuglied und Erwachsene singen dann noch von seelischen Inhalten wie „Leid“ und „Erwachen“. Einiges wird auch szenisch dargestellt. Der Zuhörer hat die seltene Gelegenheit, die Entwicklung der Singstimme durch die Altersstufen zu erleben.
Der Männerchor hat dabei die grosse Rolle des beschreibenden Erzählers und bietet auch optisch den Rahmen auf der Bühne. Der Schluss bildet sich aus den original italienischen Worten des „Sonnengesangs“, die der Männerchor mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam singt.
Die bekannten Musiklehrerinnen Rilana Cadruvi und Flavia Hublard übernehmen glücklicherweise das Einstudieren der Lieder mit Kindern und Jugendlichen.
Das Werk dauert eine gute Stunde. Für die Aufführenden braucht es ziemlich Platz. Es werden ca. 80 Kinder und Jugendliche erwartet. Die aufführenden Kinder müssen vom Publikum aus gut sichtbar sein. Zusätzlich braucht es ein Klavier.

Konzertdaten und Aufführungsorte:
* Samstag, 17. Mai 2008, Kirche s. Gions in Disentis/Mustér
* Sonntag, 18. Mai 2008, Turnhalle in Glion



Stabat Mater

Auf Grund der sehr guten Erfahrungen und der ausserordentlich positiven Reaktionen mit dem Projekt "Elias" das wir im Jahr 2004 realisiert haben, hat sich der Männerchor Ligia Grischa Glion/Ilanz (ca. 80 Sänger) entschlossen, im nächsten Jahr ein weiteres Gemeinschaftsprojekt zu wagen.

Zusammen mit dem Freier Chor Zürich (ca. 80 SängerInnen) und dem Vocalensemble CantAurora aus Chur (ca. 18 SängerInnen) - zwei Formationen die ebenfalls unter der Leitung unseres Dirigenten Peter Appenzeller stehen - ist die Aufführung des Werkes Stabat mater von Antonin Dvorák (1841-1904) geplant.

Konzertdaten und Aufführungsorte:
* Karfreitag, den 14. April 2006, Klosterkirche Disentis/Mustér
* Karsamstag, den 15. April 2006, Tonhalle Zürich

Die Chöre werden vom Sinfonischen Orchester Zürich begleitet.

Der Komponist Antonín Dvorák wurde am 8. September 1841 im tschechischen Nelahozeves geboren. Mit 16 Jahren ging er nach Prag, um an der dortigen Organistenschule zu studieren. Gleichzeitig spielte er als Bratschist in verschiedenen Orchestern. Durch die Komposition eines Hymnus für Chor und Orchester gewann er 1873 ein österreichisches Staaststipendium. Später wurde er Professor für Komposition am Prager Konservatorium und 1892 Leiter des National Conservatory in New York. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Opern, Orchester-, Klavier-, Kammermusik- und Vokalwerke. Dvorák starb am 1. Mai 1904 in Prag.

Karfreitagsmystik und Totenklage
Stabat Mater gehört zu den menschlich ergreifendsten Stücken kirchlicher Dichtung, in deren Mittelpunkt stets immer die Mater dolorosa, die schmerzhafte Mutter, in Vertretung des Menschengeschlechts steht. Das Bild der Mater dolorosa hat ebenso wie die Musiker auch Maler und Bildhauer zu allen Epochen inspiriert. 

Vom Schatten des Todes gekennzeichnet waren die Umstände bei Antonin Dvorák, der in den Jahren 1876/77 sein "Stabat Mater" (op.58) komponierte, das als sein erstes gewichtiges Kirchenmusikwerk gilt. Der zu diesem Zeitpunkt mühsam in Prag zu Ansehen gelangende Organist hatte seine drei erstgeborenen Kinder durch Krankheit und Unglücksfälle verloren. Diese niederschmetternde Erfahrung war für Dvorák letztlich ausschlaggebend, dass er den überlieferten Text als Vorlage für sein großartiges Werk verwendet hat, um seine persönliche Trauer über den Tod seiner Kinder zum Ausdruck zu bringen.

Dvoráks "Stabat Mater" wurde 1880 in Prag uraufgeführt. Auffallend schnell kam das Werk in die Musikstädte Europas und Amerikas und begründete 1884 durch die Aufführung in London die Sympathien zwischen dem tschechischen Komponisten und der angelsächsischen Welt.





Elias

Das bedeutendste Oratorium der Romantik. Die Lebensstationen des frühesten Propheten und Christusverkünders sind musikalisch unter Beizug verschiedener Psalmen eindrücklich dargestellt. Ein volles Sinfonieorchester begleitet den grossen Chor, der bis zu acht Stimmen geführt wird. Sehr abwechslungsreich und dramatisch interessant sind die einzelnen Szenen komponiert. Ein Höhepunkt im Schaffen Mendelssohns, der in seinem kurzen Leben das Deutsche Musikschaffen für mindestens ein Jahrhundert führend mitgeprägt hat.

Zum Projekt
Die Struktur des Oratoriums erfordert grossen Gestaltungswillen vom Interpreten. Stimmlich stellt 'Elias' grosse Anforderungen. Ein grosser Chor muss es sein. Männer hat es im gemischten Chor meistens zu wenige. In diesem Projekt wird die Ligia Grischa wesentliche Akzente setzen können, die man bisher so nicht gehört hat. Der Einbezug eines Solistenensembles (cantAurora) und in Zürich zusätzlich eines Kinderchors bringt eine weitere Qualitätssteigerung. Dieses Werk muss heute oft aufgeführt werden. Die Botschaft ist sehr zeitgemäss!

Die Mitwirkenden
Freier Chor Zürich
1989 von Peter Appenzeller gegründeter und geleiteter Oratorienchor mit rund 80 Mitgliedern. Aufführungen der bekannten Oratorien bis in die Gegenwart. Viel A-capella-Gesang.

cantAurora
Vokalensemble, seit 1997 unter der Leitung von Peter Appenzeller. Besteht in der Regel aus 16 Mitgliedern (vier pro Stimme). Arbeitet vor allem an schwerer A-capella-Literatur.

Kinderchor
Ad hoc Chor, zusammengesetzt vor allem aus SchülerInnen der Rudolf Steiner-Schule Zürich.

Glarner Musikkollegium
Seit Jahrzehnten allgemein beliebtes Ensemble. Gründer und Leiter ist Dr. Rudolf Aschmann. Widmet sich vor allem der konzertanten Barockmusik. Als Begleitorchester sehr gefragt.

Solisten
Mit den Solisten Dorothea Frey, Sopran, Regina Jacobi, Alt, Hubert Saladin, Tenor und Michel Brodard, Bass, konnten vier sehr bekannte Konzertsänger im In- und Ausland engagiert werden

Chor viril Ligia Grischa
Der Männerchor Ligia Grischa wurde 1852 gegründet und zählt heute rund 80 Sänger, vornehmlich aus dem Vorderrheintal. Der Chor wurde mit dem Ziel gegründet, den romanischen Männergesang zu fördern und bei den kantonalen und eidgenössischen Gesangsfesten zu vertreten. Dies hat die Ligia Grischa, wie der Chor gewöhnlich genannt wird, auch regelmässig seit ihrer Gründung gemacht. Das erste eidgenössische Gesangsfest, an welchem die Ligia Grischa teilnahm, war jenes von 1862 in Chur, das vorerst letzte fand 2000 in Martigny (Wallis) statt.
In den ersten sieben Jahrzehnten wurde der Männerchor Ligia Grischa von Laien, in der Regel von Lehrern, dirigiert. Erst seit 1924 steht er unter der Leitung von Berufsmusikern. Auf Robert Cantieni, den Komponisten des berühmten Lieds "Chara Lingua da la mamma", folgten Hans Lavater aus Zürich, Walter Aeschbacher aus Bern/Basel, Ernst Schweri aus Chur und Gion Giusep Derungs aus Surcasti/Chur. Unter all diesen professionellen Dirigenten errang der Chor viele grosse Erfolge in Konzerten und bei Gesangsfesten auf Bundes-, Kantons- oder Bezirksebene.
Heute, im Jahre 2003, singt der Chor unter der Leitung von Peter Appenzeller, der in St. Moritz aufgewachsen ist und in Feldmeilen ZH wohnt.

Peter Appenzeller
Peter Appenzeller wurde 1955 geboren. Musikstudium in Zürich mit Abschlüssen in Schulmusik II und Klavier (Schweizerischer Musikpädagogischer Verband), Kantorendiplom bei Jakob Kobelt in Zürich und Orchesterleitung bei Olga Géczy. Weiterbildung im In- und Ausland.
Seit 1976 Leiter verschiedener Chöre. 1979-1988 Gründung und Aufbau der Kantorei Neumünster Zürich. 1982-1991 Leitung des Engadiner Kammerchors St. Moritz.
Gegenwärtige Tätigkeit:
Musiklehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Zürich, Leitung des "Freien Chores Zürich", Leitung des Vokalensembles "CantAurora", Chur, Leitung des Männerchors "Ligia Grischa", Ilanz. Wachsende Tätigkeit als Komponist und Referent für Musikpädagogik.


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update: 29.10.2018
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